Eurocamp ’16

Lea-AlisaROYAL RANGERS


Now – but not yet!

Seit Monaten schon freuten sich 7.300 Ranger auf dieses Event: „EUROCAMP2016 – „Kingdom, now but not yet!“

Unter diesem Motto und mit reichlich Vorfreude im Gepäck machten wir uns am Sonntag dem 31. Juli um 5:00 Uhr von der Fcb mit dem Bus und ungefähr 65 Rangern aus unserer Region, auf den Weg nach Polen. Nach einigen Pausen und ungefähr 12 Stunden Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel: Das riesige Campgelände in der Nähe von Wroclaw (früher: Breslau)
Einige von uns bauten noch schnell ein Zelt auf, bis es endlich zum Essen ging, welches nach der langen Fahrt auch dringend nötig war.

Um 19:00 Uhr erfolgte dann der Einlass in das große Zelt, in dem an diesem Abend die Eröffnung des Camps statt finden sollte. Also machten wir uns als „Norden“ rechtzeitig auf den Weg zum Zelt, wo uns leider sehr weit hinten unsere Plätze zugewiesen wurden. Aber das konnte uns die gute Stimmung nicht verderben.

Die Veranstaltung begann um Punkt 20:00 Uhr mit kurzem Lobpreis. Daraufhin folgte die Vorstellung aller angereisten Länder (32 an der Zahl) und die offizielle Eröffnung des Eurocamps 2016.

An jeden Abend wurde uns ein kleines Theaterstück vorgespielt, auf das anschließend eine Predigt Bezug nahm. Gepredigt wurde auf Englisch mit deutscher Übersetzung. Das Highlight jedes Abends war der abschließende Lobpreis und von Abend zu Abend wurde die Stimmung immer besser . Am letzten Abend tanzten wir so lange, bis der Schweiß in Strömen lief – ein unvergessliches Erlebnis!
Mit dem Wetter hatten wir die ganze Woche großes Glück. T-Shirt und kurze Hose waren angesagt, Wasserschlacht und Sonnenbrand waren die unvermeidlichen Folgen. Das tolle Wetter machte die Spaziergänge über das riesige Gelände und den Besuch der verschiedenen Länder und Regionen noch genialer.

An jedem Nachmittag wurden überall verschiedene Workshops angeboten: Armbänder flechten oder Ketten aus Metall herstellen, Instrumente basteln oder einfach mit anderen zusammen musizieren. Es gab auch die Möglichkeit, einen Stamm hochklettern, sich einfach mal im Beauty- Salon die Nägel lackieren zu lassen oder aber ausgiebig im Internationalen Shop stöbern. Kurzum: Bei dieser Auswahl war wirklich für jeden etwas dabei.
Egal für welchen Workshop man sich interessiert hat, jedes Mal ist man mit Rangern aus ganz Europa ins Gespräch gekommen, hat neue Freundschaften geschlossen oder alte Freunde wiedergesehen.
Für die ganz sportlichen und mutigen gab es dann noch den Ranger-Run. Es war ein Highlight für Läufer und Zuschauer: Ein Hindernislauf über 4km, mit Schlammgruben, Heuballen, riesigen Trampolinen und vielem mehr.
Jeden Abend hatten wir die Gelegenheit ,über das Campgelände zu laufen und kulinarisches aus allen Ländern zu essen. In einigen Ländern konnten wir sogar landestypische Tänze lernen.
Um 0:30 Uhr war dann endgültig Nachtruhe und alle Ranger schliefen erschöpft in ihren Schlafsäcken ein.
Insgesamt war es ein super-geniales Camp. Wir hatten eine sehr enge Gemeinschaft mit Gott und anderen Rangern, einzigartigen Lobpreis, perfektes Wetter und vielfältige Angebote, die den ganzen Tag gefüllt haben. Wir haben alle sehr viel über das Königreich Gottes gelernt und verstanden, was „kingdom, now-but not yet“ für uns bedeutet.
Ich glaube, dass jeder von uns eine wunderbare Zeit hatte und ein Stück weit verändert und mit neuen Kenntnissen am 5. August wieder nach Hause gekommen ist.

Für alle die nicht dabei waren kann ich nur sagen: In 4 Jahren in der Schweiz habt ihr wieder die Möglichkeit!

Bis dahin, Gut Pfad.

P.S. „Ein echter Ranger weiß, wie man ein Ei isst“ 😉

  • Tuna
  • Annabelle